Was kostet Microsoft Intune wirklich?


Microsoft Intune gehört heute für viele Unternehmen zur Standardausstattung im Modern Workplace. Wer bereits Microsoft 365-Lizenzen nutzt, erhält Intune oft direkt mit dazu – und damit scheint die Entscheidung für Mobile Device Management auf den ersten Blick schnell getroffen. Doch wie wirtschaftlich ist Intune im Alltag tatsächlich?

Warum Lizenzkosten nur ein Teil der Wahrheit im Endpoint Management sind

In vielen Unternehmen wird Mobile Device Management zunächst über Lizenzkosten bewertet. Gerade bei Microsoft Intune entsteht schnell der Eindruck:

„Die Lösung ist ohnehin bereits enthalten.“

Tatsächlich entstehen die größten Aufwände im Endpoint Management häufig nicht durch die Lizenz selbst, sondern im täglichen Betrieb.

Zeitintensive Administration, komplexe Richtlinien- und Gruppenstrukturen, aufwendiges Troubleshooting oder zusätzliche Skripte und Tools erhöhen den Aufwand für IT-Teams oft deutlich stärker als ursprünglich erwartet.

Hinzu kommen Schulungsbedarf, lange Bereitstellungszeiten und interne Ressourcen, die dauerhaft für Betrieb und Pflege gebunden werden. Je komplexer die Verwaltung wird, desto stärker steigen die laufenden Betriebskosten.

Genau hier stellen sich viele Unternehmen zunehmend die Frage: Ist eine umfassende Endpoint-Management-Plattform immer die wirtschaftlichste Lösung – oder kann ein spezialisierter MDM-Ansatz effizienter sein?

Warum viele IT-Teams im Alltag an Grenzen stoßen

Ein Blick in Admin-Communities wie r/Intune zeigt, welche Herausforderungen in der Praxis besonders häufig genannt werden.

Vor allem diese Themen tauchen regelmäßig auf:

1. Langsame Richtlinien und Synchronisierung

Viele IT-Teams berichten von verzögerten Richtlinien, langsamen Compliance-Updates oder stundenlangen App-Deployments.

In der Community hat sich dafür längst ein eigener Begriff etabliert:

„Intune Time“

Das Problem dabei: Nicht nur die Benutzererfahrung leidet – auch Troubleshooting und Support werden deutlich aufwendiger.

2. Fehlende Transparenz und aufwendiges Troubleshooting

Ein weiterer häufiger Kritikpunkt ist der hohe Aufwand bei der Fehlersuche. Viele Administrator.innen berichten von schwer nachvollziehbaren Fehlern, komplexen Abhängigkeiten zwischen Richtlinien und eingeschränkter Transparenz bei Gerätestatus oder Synchronisationsproblemen.

Gerade bei größeren Geräteflotten führt dies häufig dazu, dass Supportfälle mehr Zeit und interne Ressourcen binden als ursprünglich geplant.

3. Komplexität im täglichen Betrieb

Microsoft Intune ist leistungsfähig – aber auch umfangreich.

Viele Unternehmen benötigen im Alltag jedoch vor allem eine zuverlässige Geräteverwaltung, einfache Administration, klare Transparen und effiziente Prozesse.

Wenn IT-Teams zunehmend Zeit in Gruppenlogik, Richtlinienkonflikte, PowerShell-Skripte oder manuelle Nacharbeiten investieren müssen, steigen die tatsächlichen Betriebskosten oft deutlich stärker als ursprünglich erwartet.

Kosten entstehen nicht nur durch Lizenzen – sondern auch durch Abhängigkeiten

Viele Unternehmen betrachten bei der Auswahl einer MDM-Lösung zunächst Funktionsumfang und Lizenzmodell. Langfristig spielen jedoch auch strategische Faktoren eine wichtige Rolle — insbesondere die Abhängigkeit von einzelnen Plattform-Ökosystemen.

Je stärker Geräteverwaltung, Richtlinien, Benutzerverwaltung und Sicherheitsprozesse an einen einzelnen Anbieter gekoppelt sind, desto schwieriger und aufwendiger werden spätere Anpassungen oder Systemwechsel. Dadurch entstehen nicht nur technische Abhängigkeiten, sondern häufig auch zusätzliche Aufwände im täglichen Betrieb.

Komplexere Integrationen, steigender Schulungsbedarf oder eingeschränkte Flexibilität bei der Auswahl weiterer Tools wirken sich langfristig direkt auf Zeitaufwand und Betriebskosten aus.

Gerade mittelständische Unternehmen achten deshalb zunehmend darauf, wie flexibel und unabhängig sich eine MDM-Lösung langfristig betreiben lässt — nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich.

Wann Microsoft Intune die richtige Wahl ist

Microsoft Intune eignet sich besonders für Unternehmen, die:

  • tief im Microsoft-Ökosystem arbeiten
  • reine Windows-Geräteflotten im Einsatz haben
  • komplexe Compliance- und Governance-Anforderungen haben
  • ausreichend interne Ressourcen für Betrieb und Pflege bereitstellen können.

Für solche Szenarien bietet Intune einen sehr breiten Funktionsumfang.

Wann ein spezialisierter MDM-Ansatz Vorteile bietet

Nicht jedes Unternehmen benötigt jedoch eine hochkomplexe UEM-Plattform.

Viele IT-Teams suchen vor allem nach:

  • schneller Einrichtung
  • einfacher Bedienung
  • geringem Administrationsaufwand
  • transparenter Geräteverwaltung
  • kalkulierbaren Betriebskosten.

Genau hier setzen spezialisierte Lösungen wie Cortado MDM an. Der Fokus liegt nicht auf maximaler Plattformbreite, sondern auf effizientem Mobile Device Management mit einfachen Verwaltungsprozessen, schnelleren Rollouts und reduziertem Betriebsaufwand.

ROI statt nur Lizenzkosten: Ein Kostenvergleich

MDM-Projekte werden häufig gemeinsam mit Microsoft Intune bewertet, da die Lösung bereits Teil vieler Microsoft-Umgebungen ist. In der Praxis zeigt sich jedoch oft, dass spezialisierte Lösungen wie Cortado deutlich schneller implementiert und einfacher betrieben werden können.

Ein wesentlicher Unterschied liegt bereits im Einführungsaufwand. Während für die Einrichtung von Microsoft Intune häufig rund 35 Arbeitsstunden eingeplant werden müssen, lässt sich ein Cortado-Projekt in vielen Fällen bereits innerhalb von etwa 2 Stunden produktiv umsetzen. Bei einem kalkulatorischen Stundensatz von 125 € entspricht das Einführungskosten von ca. 4.375 € bei Intune gegenüber lediglich ca. 250 € bei Cortado.

Außerdem wichtig: Microsoft Intune ist nicht in jedem Szenario automatisch Bestandteil bestehender Microsoft-Lizenzen. Je nach Lizenzmodell können zusätzliche Kosten entstehen. In diesem Fall ergibt sich auch hier ein klarer Unterschied:

  • Cortado: ca. 4,90 € pro Gerät und Monat
  • Microsoft Intune: ca. 6,90 € pro User und Monat

Gerade bei Unternehmen mit vielen mobilen Endgeräten können dadurch spürbare Kostenvorteile entstehen. Hinzu kommt, dass spezialisierte MDM-Lösungen häufig weniger administrativen Aufwand verursachen und schneller ausgerollt werden können.

Unternehmen profitieren dadurch nicht nur von niedrigeren Einführungs- und Betriebskosten, sondern auch von einer schnelleren Umsetzung, geringerem Aufwand für die IT-Abteilung und einem insgesamt besser kalkulierbaren Betrieb der mobilen Infrastruktur.

Warum europäische MDM-Lösungen für viele Unternehmen attraktiver werden

Neben Kosten und Funktionsumfang gewinnt für viele Unternehmen auch die Frage nach Datenschutz, Supportnähe und digitaler Souveränität an Bedeutung.

Gerade im europäischen Markt achten Unternehmen zunehmend darauf, wo Daten verarbeitet werden, welche Datenschutzstandards gelten und wie transparent Anbieter arbeiten. Gleichzeitig spielen praktische Faktoren wie erreichbarer Support, nachvollziehbare Prozesse und planbare Betriebsmodelle im Alltag eine immer größere Rolle.

Als deutsche MDM-Lösung entwickelt Cortado seine Plattform gezielt für die Anforderungen europäischer Unternehmen. Der Fokus liegt dabei auf DSGVO-konformen Prozessen, transparenter Administration und einer möglichst effizienten Geräteverwaltung ohne unnötige Komplexität.

Für viele Unternehmen wird „Made in Germany“ deshalb nicht nur zu einem Datenschutz-Thema, sondern zunehmend auch zu einem Faktor für Planbarkeit, Supportqualität und langfristige Wirtschaftlichkeit.

Fazit: Die wirtschaftlichste MDM-Lösung ist nicht automatisch die mit den niedrigsten Lizenzkosten

Die Auswahl einer MDM-Lösung sollte nicht ausschließlich auf Basis von Lizenzmodellen erfolgen. Entscheidend ist:

  • Wie hoch ist der laufende Betriebsaufwand?
  • Wie viel Zeit bindet die Verwaltung?
  • Wie komplex sind Rollouts und Troubleshooting?
  • Wie effizient kann das IT-Team im Alltag arbeiten?
  • Wie flexibel bleibt die eigene IT-Strategie langfristig?
  • Welche Abhängigkeiten entstehen im Betrieb?

Microsoft Intune bietet einen großen Funktionsumfang und tiefe Integration ins Microsoft-Ökosystem. Gleichzeitig zeigt die Praxis vieler Unternehmen, dass Komplexität und Administrationsaufwand nicht unterschätzt werden sollten.

Für Unternehmen, die Mobile Device Management einfacher, transparenter und wirtschaftlicher gestalten möchten, kann ein spezialisierter Ansatz wie Cortado MDM deshalb eine interessante Alternative sein.

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