10 Dinge, die Sie beim Kauf oder der Miete eines Diensthandys beachten sollten

Das richtige Diensthandy für ihr Unternehmen auswählen, geht mit diesen Tipps ganz einfach.

Ob Sie alte Diensthandys ersetzen oder neue anschaffen wollen, die folgenden Dinge sollten Sie vor dem Kauf oder der Miete durchdacht haben: 

Das perfekte Diensthandy hilft nicht nur bei Ihrer Arbeit, sondern ist zugleich auch ein Incentive für Mitarbeiter.innen. Doch bevor Sie sich für ein Gerät entscheiden, müssen Sie sich der Bedürfnisse und Anforderungen an das Gerät bewusst sein.  Dazu gehören neben dem Preis auch noch generelle Sicherheits- und Hardware-Anforderungen sowie solche, die durch Ihren Beruf gegeben sind wie zum Beispiel Robustheit oder die Grafikleistung. 

Sicherheitsanforderungen 

Ein grundlegender Aspekt ist die Sicherheit. Wählen Sie ein Modell mit regelmäßigen Sicherheitsupdates, sodass mögliche Angriffspunkte ausgeschlossen werden können. Das Fehlen von Updates ist ein No Go. Lassen Sie die Finger von Geräten, die nicht mit regelmäßigen Updates versorgt werden. Updates sind so wichtig, weil sie Sicherheitslücken schließen. Beachten Sie auch, dass biometrische Entsperrungs-Verfahren mehr Sicherheit versprechen als Muster und Pin. 

Weiterhin ist es ein absolutes Muss, dass sich das ausgewählte Firmenhandy mit einem Mobile-Device-Management-System (MDM) verwalten lässt. Nur mit einem System für die zentrale Verwaltung kann die Datensicherheit gewährleistet und können riskante Aktionen unterbunden werden. 

Ein einfacher Tipp ist es hier, Android-Geräte von der von der Android Enterprise Recommended List oder iOS-Geräte mit der neuesten OS-Version auszuwählen. 

Hardware-Anforderungen 

Dieser Teil des Artikels schlägt Ihnen Überlegungen für verschiedene Hardware-Anforderungen vor. Arbeiten Sie in einem größeren Unternehmen, so sollten Sie sich darüber im Klaren sein wie die Anforderungen für verschiedene Mitarbeitergruppen variieren. 

Akku-Laufzeit: Überlegen Sie sich, wie lange Ihre Mitarbeiter.innen das Handy am Tag benutzen. Sind sie viel unterwegs oder meistens im Büro? Wie lange muss der Akku durchhalten und kann er ausgetauscht werden? 

Speicher: Ähnliche Überlegungen gelten für den Speicher. Wie viel Speicherplatz wird wirklich benötigt? Bedenken Sie dabei auch den Arbeitsspeicher, der für die Gerätegeschwindigkeit verantwortlich ist. Dabei gilt: Je größer der Arbeitsspeicher, desto schneller das Gerät. Falls Sie die Möglichkeit haben wollen, den Speicher durch eine microSD-Karte zu erweitern, so sollten Sie ein Android-Gerät wählen. Allerdings kann eine unverschlüsselte SD-Karte ein Sicherheitsproblem sein. Überlegen Sie auch, wie mit den Diensthandys umzugehen ist und kommunizieren es mit Ihren Mitarbeiter.innen, damit diese keine Sicherheitslücke darstellen. 

Robustheit: Je nachdem, wie Sie das Handy nutzen, ob in einem regulären Büro, einer Baustelle oder mit der Gefahr, Wasser ausgesetzt zu sein, haben Sie einen größeren Anspruch an die Robustheit. Checken Sie, ob das von Ihnen gewählte Gerät sturz- und/oder wasserfest ist. 

Besonders wichtig ist solch ein robustes Gerät in Berufen mit viel körperlicher Arbeit, da hier leichter Beschädigungen vorkommen. Für den Extra-Schutz wählen Sie am besten „Rugged“-Geräte, da diese besonders Stürzen und ähnlich harschen Umständen standhalten können. Sollten Ihnen das noch nicht reichen, können Sie Geräte zusätzlich mit Zubehör schützen. 

Display: Hier ist besonders Ihr Verlangen nach Nutzerfreundlichkeit entscheidend. Je nachdem, wie handlich es sein soll oder welche Apps und Websites bedient werden müssen, ist ein kleineres oder größeres Display vorteilhaft. Eine gute Lesbarkeit und hohe Auflösung sind für Displays wünschenswert. Legen Sie besonders viel Wert auf ein gutes Display, so können Sie Ihr Wissen dazu auf der logitel.de Seite vertiefen. 

Betriebssystem: Die Wahl des Betriebssystems ist größtenteils von Ihren Vorlieben für verfügbare Apps abhängig. Sowohl iOS als auch Android lassen sich professionell einsetzen. Vergessen Sie nur nicht, eine MDM-Lösung zur sicheren Verwaltung zu verwenden. 

Kamera: Auch die Anforderungen an die Kamera hängen davon ab, was Mitarbeiter.innen damit leisten müssen. Sollen diese Fotos oder Videos für ihre Arbeit aufnehmen, so braucht das Firmenhandy eine gute Kamera, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch brauchbare Aufnahmen macht. 

Grafikprozessor: Selbst, wenn man bei der Arbeit auf dem Smartphone keine grafisch aufwendigen Anwendungen nutzt, ist es dennoch wichtig, auf die GPU zu achten. Eine leistungsstarke GPU gewährleistet eine schnelle Datenverarbeitung und reibungslose Arbeitsabläufe. Unternehmen sollten bei der Auswahl von Firmenhandys auch auf die Kompatibilität mit anderen Geräten und IT-Systemen, Sicherheitsfunktionen und die langfristige Verfügbarkeit achten 

Connectivity: Um möglichst lange mit den neusten Technologien mithalten zu können, sollten die ausgewählten Diensthandys Verbindungsarten wie 5G, WLAN 6, Bluetooth und NFC unterstützen. 

Budget: Auch auf den Preis sollten Sie bei Ihrer Auswahl achten. Falls ein Kauf für Sie nicht in Frage kommt, schauen Sie sich Mietmodelle an, die nicht nur kostengünstiger sind, sondern auch noch weniger Aufwand für Ihre IT-Abteilung bedeuten. Außerdem könnten Sie erwägen, die berufliche Nutzung von privaten Geräten zu erlauben, weitere Infos dazu finden Sie hier

Fazit 

Der wichtigste Schritt zum perfekten Diensthandy ist es, die eigenen Anforderungen zu kennen. Folgen Sie dazu den hier genannten Aspekten und setzen Sie sich mit den verschiedenen Sicherheits- und Hardwareanforderungen auseinander. Wollen Sie das Smartphone als Incentive für Mitarbeiter.innen einsetzen, so sollten Sie zusätzlich besonders auf Nutzerfreundlichkeit achten.  

Sobald Sie die Auswahl auf einige Geräte beschränkt haben, können Sie durch Benutzerfeedback und Bewertungen analysieren, wie gut sich das Modell tatsächlich eignet. Verlassen Sie sich hierbei nicht auf eine einzelne Bewertung, sondern lesen Sie für eine objektive Meinung verschiedene Kundenbewertungen. Besonders 3-Sterne-Bewertungen eignen sich hierfür, da diese diese häufiger sachlich geschrieben sind und weder das eine noch das andere Extrem darstellen.

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