Mobile Endgeräte sind längst geschäftskritisch – werden im IT-Alltag aber häufig nur reaktiv verwaltet. Wer jetzt den Ist-Zustand seiner Geräteflotte systematisch überprüft, schafft eine belastbare Grundlage für Planung, Budgetierung und Priorisierung im Jahr 2026.

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Montagmorgen in der IT-Abteilung. Ein Mitarbeiter meldet, dass sein Diensthandy verloren gegangen ist. Kurz darauf fragt eine Fachabteilung, ob neue Tablets kurzfristig eingerichtet werden können. Gleichzeitig steht ein sicherheitsrelevantes Betriebssystem-Update an. Auf die Frage, welche Geräte betroffen sind und welche Richtlinien aktuell greifen, gibt es keine schnelle, verlässliche Antwort – die Informationen liegen verteilt in Tickets, alten Übersichten und dem Erfahrungswissen einzelner Kolleg.innen.
Solche Situationen sind kein Ausnahmefall. Sie zeigen, dass mobile Geräte im laufenden Betrieb funktionieren, aber selten Gegenstand einer strukturierten Gesamtbetrachtung sind. Genau hier setzt die Frage an, warum ein Status-Check mobiler Geräte 2026 auf jede IT-Agenda gehört.
Typische IT-Ziele zu Jahresbeginn
Zu Beginn eines neuen Jahres stehen in IT-Abteilungen regelmäßig ähnliche Themen im Fokus:
- Planung von Budgets und Ressourcen
- Priorisierung neuer Projekte und Initiativen
- Überprüfung der Sicherheitslage
- Vorbereitung auf Audits, interne Prüfungen oder externe Anforderungen
- Bewertung bestehender Tools und Plattformen
Mobile Geräte spielen in diesen Vorhaben meist eine indirekte Rolle. Sie sind Teil der Infrastruktur, werden aber selten explizit analysiert oder neu bewertet.
Warum mobile Geräte oft „nebenbei“ verwaltet werden
In vielen Unternehmen sind mobile Gerätestrukturen über Jahre gewachsen:
- Unterschiedliche Gerätemodelle und Betriebssysteme
- Verschiedene Nutzungsmodelle wie Firmengeräte, BYOD oder Mischformen
- Dezentrale Verantwortung zwischen IT, Fachbereichen und HR
Dadurch entsteht ein operativer Fokus: Geräte werden eingerichtet, wenn sie gebraucht werden, und Probleme werden gelöst, wenn sie auftreten. Eine regelmäßige Überprüfung des Gesamtzustands findet hingegen selten statt.
Risiken, wenn der Ist-Zustand unklar ist
Fehlende Transparenz über mobile Endgeräte hat konkrete Auswirkungen.
Sicherheitsrisiken
- Geräte mit veralteten Betriebssystemen
- Uneinheitliche oder fehlende Sicherheitsrichtlinien
- Verzögerte Reaktion bei Verlust oder Diebstahl
Organisatorische Risiken
- Hoher manueller Aufwand im Support
- Abhängigkeit von individuellem Erfahrungswissen
- Fehlende Entscheidungsgrundlagen für neue Projekte
Rechtliche und Compliance-Risiken
- Unzureichende Dokumentation für Audits
- Unklare Trennung privater und geschäftlicher Daten
- Risiken bei Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen
Geräteinspektion als Grundlage für Entscheidungen
Eine strukturierte Geräteinspektion schafft einen belastbaren Überblick und ermöglicht gezielte Maßnahmen.
Grundlage für Sicherheitsmaßnahmen
Erst mit einem klaren Überblick lassen sich Sicherheitsanforderungen sinnvoll definieren, etwa:
- Verbindliche Mindestversionen für Betriebssysteme
- Einheitliche Vorgaben zu Verschlüsselung und Gerätesperren
- Klare Regeln für App-Zugriffe und Datenverarbeitung
Fundierte Tool-Entscheidungen
Ein Status-Check zeigt, ob bestehende IT-Strukturen den aktuellen Anforderungen entsprechen oder angepasst werden müssen. Hier ist methodische Erfahrung entscheidend.
Cortado unterstützt Unternehmen dabei, mobile Gerätestrukturen, Sicherheitskonfigurationen und organisatorische Abläufe systematisch zu analysieren, einzuordnen und umzusetzen. Buchen Sie gerne ein unverbindliches Gespräch mit unseren Expert.innen.
Basis für realistische Richtlinien
Richtlinien sind nur wirksam, wenn sie zur tatsächlichen Nutzung passen. Die Geräteinspektion macht sichtbar, wo Vorgaben zu komplex, technisch nicht umsetzbar oder im Alltag nicht praktikabel sind.
Tipp: Lesen Sie unseren Blogartikel, wie Unternehmen eine wirksame mobile Sicherheitsrichtlinie entwickeln – praxisnah, compliant und umsetzbar.
Warum Mobile Device Management 2026 weiter an Bedeutung gewinnt
Mobile Device Management ist bereits heute ein fester Bestandteil moderner IT. Mit Blick auf 2026 steigt der Druck jedoch deutlich: zunehmende Gerätevielfalt, engere Verzahnung von Mobile, Cloud und Zero Trust, begrenzte IT-Ressourcen sowie wachsende regulatorische Anforderungen – etwa durch NIS-2 – machen eine zentrale Steuerung mobiler Endgeräte unverzichtbar.
Unternehmen, die bislang ohne MDM arbeiten oder nur Teilbereiche abdecken, stoßen zunehmend an technische, organisatorische und regulatorische Grenzen. Mobile Device Management schafft den notwendigen Rahmen, um Sicherheit, Betrieb und Compliance beherrschbar zu halten.
Cortado MDM unterstützt Unternehmen dabei, mobile Geräte zentral zu verwalten, Richtlinien konsistent umzusetzen und Transparenz über den Gerätestatus zu gewinnen.
FAQ: Häufige Fragen zur Geräteinspektion
Transparenz über Bestand, Sicherheitsstatus und organisatorische Zuständigkeiten mobiler Geräte.
Mindestens einmal jährlich, idealerweise zu Jahresbeginn oder vor größeren IT-Projekten.
Nein. Gerade mittelständische Unternehmen profitieren von klaren Strukturen und reduzierten Risiken.
Ein MDM ist ein Werkzeug. Entscheidend ist, ob es korrekt konfiguriert, aktuell genutzt und organisatorisch eingebettet ist.
Wenn interne Ressourcen fehlen oder eine neutrale Bewertung bestehender Strukturen erforderlich ist.
Fazit: Klare Orientierung statt operativem Blindflug
Mobile Geräte sind ein zentraler Bestandteil moderner IT-Landschaften. Ein strukturierter Status-Check zu Jahresbeginn schafft Transparenz, reduziert Risiken und erleichtert fundierte Entscheidungen für das Jahr 2026. Unternehmen, die den Ist-Zustand kennen, können Sicherheit, Prozesse und Investitionen gezielt steuern – statt nur auf Vorfälle zu reagieren.
Cortado unterstützt Unternehmen seit über 10 Jahren bei der sicheren und skalierbaren Verwaltung mobiler Endgeräte. Nutzen Sie unsere Expertise für einen strukturierten Sicherheits-Check: In einem 30-minütigen Termin gehen wir Ihre Punkte gemeinsam durch, ordnen Risiken fundiert ein und zeigen konkrete, priorisierte Handlungsoptionen für Ihre IT-Planung auf. Jetzt Termin buchen ➝
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