Mobility Basics Teil I: Was ist eigentlich… Mobile Device Management (MDM)?

In unserer neuen Reihe „Mobility Basics“ widmen wir uns verschiedenen Begriffen zum Thema Arbeiten mit mobilen Geräten. In diesem Beitrag erklären wir einfach und verständlich, was Mobile Device Management ist, warum es nützlich ist und wer es braucht.

Mobility Basics: Was ist Mobile Device Management?

Mit Mobile Device Management lässt sich ein großer Geräte-Pool zentral verwalten.

Was ist Mobile Device Management (MDM)

Der Begriff Mobile Device Management beschreibt nichts anderes als das zentrale Verwalten und Sichern mobiler Geräte wie Smartphones und Tablets. Dazu wird eine MDM-Software benötigt, die verschiedene Funktionen bereitstellt, um mobile Geräte unternehmenstauglich zu machen. Zu diesen Funktionen, die im Übrigen auch das Cortado MDM bietet, gehören: Passwortanforderungen und Verschlüsselung einstellen, E-Mail, WLAN und VPN konfigurieren sowie Apps zentral auf die Geräte bringen.

Auch wenn mobile Geräte verloren gehen, hilft ein MDM. In diesem Fall lassen sich die Geräte einfach sperren, orten und als Ultima Ratio auch alle sensiblen Daten aus der Ferne vom Gerät löschen.

Warum ist Mobile Device Management nützlich?

Mobile Device Management gewann enorm an Bedeutung, nachdem iOS- und Android-Geräte vermehrt auch für berufliche Aufgaben (meistens das Lesen und Beantworten von E-Mails) genutzt wurden. Administratoren sahen sich mit einem immer größer werdenden Pool an Endgeräten konfrontiert und stießen gleichzeitig mit den bekannten Möglichkeiten der zentralen Geräteverwaltung an ihre Grenzen. Einerseits, weil mobile Geräte auch außerhalb des gesicherten Unternehmensnetzwerkes genutzt werden, andererseits, weil mobile Betriebssysteme anders aufgebaut sind, als traditionelle Desktopbetriebssysteme.

Mobile Device Management erfüllt im Wesentlichen diese Aufgaben:

  1. Einfaches Einrichten mobiler Geräte: MDM-Lösungen sparen unglaublich viel Zeit und Aufwand, wenn es um das Einbinden mobiler Geräte geht – egal ob es sich um firmeneigene oder private Geräte handelt. Dank MDM können beispielsweise Mitarbeiter ihre eigenen Geräte selbstständig mit wenigen Klicks einrichten. Die einfachste Option, um E-Mail, WLAN oder VPN auf vielen firmeneigenen Geräten zu konfigurieren, bietet sich Administratoren mit Apple DEP oder Android Zero-Touch. Dabei muss nicht jedes Gerät einzeln angefasst werden. Auch Apps können mit einem MDM-System mit wenigen Klicks auf vielen Geräten gleichzeitig installiert werden.
  2. Firmendaten absichern: Mitarbeiter haben häufig nicht das nötige Sicherheitsbewusstsein oder Wissen, um entsprechend mit Firmendaten umzugehen. Deswegen führt kein Weg an einem MDM vorbei, wenn das Unternehmen DSGVO-konformes Arbeiten sicherstellen möchte. Neben Passwortanforderungen, Fernlöschen von Daten etc. wird auch sichergestellt, dass private und geschäftliche Daten auf dem Gerät strikt voneinander getrennt bleiben.

Wer braucht Mobile Device Management?

Wer denkt, dass ein MDM nur in großen Firmen gebraucht wird, wo viele verschiedene mobile Geräte im Einsatz sind, irrt sich. Auch kleine Unternehmen profitieren von MDM-Lösungen, sobald Mitarbeiter mobile Geräte nutzen – sei es, um geschäftliche E-Mails zu lesen oder einfach nur das WLAN nutzen. Nur eine MDM-Lösung erfüllt die Anforderungen der DSGVO und eigene Compliance-Richtlinien.

Sind MDM-Lösungen nicht furchtbar komplex?

Viele Unternehmen fürchten gar nicht die Einführung einer MDM-Lösung an sich, sondern vielmehr die Komplexität und einen hohen Administrationsaufwand. Das mag auch nicht ganz unberechtigt sein. Doch es gibt auch simple MDM-Lösungen, wie das Cortado MDM. Innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit, steht Ihnen mit nur wenigen Klicks ein umfassendes MDM zur Verfügung. So können mobile Mitarbeiter DSGVO-konform mit Ihren mobilen Geräten arbeiten.

Eine weitere gute Definition des Begriffes MDM liefert Jack Madden in diesem Artikel »

Comments are closed.